Die 12 bewährtesten Gesundheitstipps

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12 Gesundheitstipps: Die besten Tricks fürs Wohlbefinden

Nicht rauchen, Fastfood meiden und ausreichend schlafen - manche Gesundheitstipps sind einfach klar. Allerdings gibt es deutlich mehr Gutes, das Sie Ihrem Körper mit relativ wenig Aufwand gönnen können. Hauptsache, Sie bleiben dran und integrieren Ihre liebsten Tricks regelmäßig und dauerhaft in Ihren Alltag!

1. Sauer macht lustig!

Trinken Sie jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen eine Tasse warmes Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone. Das belebt nicht nur dank des erfrischenden Geschmacks. Zitronenwasser gehört zu den gängigen Gesundheitstipps des Ayurveda und wird seit Jahrtausenden für seine zahlreichen Vorteile geschätzt: Denn es vereint zwei absolute Wohltaten für den Körper. Zum einen ist da das warme Wasser selbst. Dieses kurbelt die Körperfunktionen an und bereitet sanft auf die bald folgende Nahrung vor. Natürlich gleicht es auch die über Nacht geleerten Feuchtigkeitsspeicher aus. Dann kommt die Zitrone als ordentliches Nährstoffpaket mit viel Vitamin C ins Spiel. Sie macht wach und regt unter anderem die Leber zur Ausscheidung im Laufe der Nacht gebündelter Giftstoffe an.

Wichtig: Kein zu heißes Wasser verwenden - es sollte in etwa Körpertemperatur haben. Danach mit dem Frühstück etwa 20 Minuten warten, sodass sich die Wirkung entfalten kann.

2. Eine Portion Sonnenvitamin, bitte!

Vitamin D gehört zu den wenigen Stoffen, die der Körper dringend für viele lebensnotwendige Vitalfunktionen (etwa den richtigen Transport von Hormonen; die Knochenbildung oder robuste Abwehrkräfte) benötigt - aber nicht selbst herstellen kann. Er ist dafür auf UV-Strahlung angewiesen, die im mitteleuropäischen Raum jedoch sogar im Sommer kaum ausreicht. Deshalb leiden Studien zufolge etwa 90% der Deutschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Allerdings lässt sich Cholecalciferol, der wichtigste Vertreter der D-Vitamingruppe, problemlos in Form von Tropfen oder Tabletten substituieren. Achten Sie lediglich darauf, die Dosis nicht zu gering anzusetzen und eine fetthaltige Speise oder beispielsweise Fischölkapseln dazu einzunehmen.

Grund: Vitamin-D3 gehört zu den fettlöslichen Stoffen und bliebe andernfalls wirkungslos.

3. In Bewegung bleiben - oder kommen

Jeder kennt diesen Klassiker der Gesundheitstipps, aber längst nicht alle handeln danach: Der Körper muss in Bewegung bleiben - und zwar jeden Tag wenigstens 30 Minuten und in intensiverer Form (auch Sport genannt) mindestens drei Mal pro Woche. Probieren Sie es, indem Sie eine Sportart finden, die zu Ihren Lebensumständen sowie Ihren Zielen passt. Wer etwa abnehmen möchte, setzt auf Ausdauersportarten wie Joggen. Um die Figur zu formen, helfen Pilates oder Krafttraining. Unterschätzen Sie jedoch auch die kleinen Aktivitäten des Alltags nicht: Auch Treppensteigen, Staubsaugen oder Tanzen bringen Sie in Schwung.

Nutzen: Die Durchblutung und zahlreiche Körperfunktionen werden angeregt, das hilft gegen Krampfadern ebenso wie gegen Verstopfung - ganz abgesehen vom Kampf gegen zu viele Pfunde oder schlaffe Haut.

4. Bewegung? Auch für die grauen Zellen!

Bekanntlich gehören Körper und Geist zusammen. Vergessen Sie also nicht, auch Ihrem Hirn immer wieder neue Anreize zu bieten. Nur dadurch bleiben die wichtigen geistigen Funktionen auch bis ins hohe Alter erhalten. Denn was nicht benutzt wird, lässt der Körper grundsätzlich als überflüssigen Ballast verkümmern.

Das heißt: lesen, eine neue Sprache oder ein Musikinstrument lernen, einen spannenden Kurs besuchen und neue Hobbys entdecken - macht nicht nur Spaß, sondern hält bewiesenermaßen auch fit.

5. Einfach mal "entstressen"

Alles, was unter den großen Sammelbegriff "Stress" fällt, gehört - insbesondere bei langfristigem Einfluss - zu den absoluten Gesundheitskillern. Um das Stresshormon Cortisol niedrig zu halten, ist es wichtig, Ruhephasen in den Alltag zu integrieren. Zudem gehört ein grundsätzliches Vermeiden von Druck dazu. Beispiel: Arbeiten nicht bis zur letzten Frist aufschieben, und dann in Hektik geraten. Kurz gesagt: Finden Sie heraus, was Sie stresst und versuchen Sie, diese Faktoren zu beiseitigen oder wenigstens auszugleichen durch Positives.

Übrigens: Insbesondere die bereits erwähnte körperliche Aktivität vermag diesen ausgleichenden Effekt zu erzeugen - allerdings nur, wenn Sie im richtigen Maß trainieren und sich nicht übernehmen. Sonst droht wieder eine übermäßige Ausschüttung von Cortisol, die sich beispielsweise in unruhigem Schlaf oder Speckpölsterchen am Bauch zeigt.

6. Das Richtige essen

Zum richtigen Essen gehört ebenfalls das passende Maß. Decken Sie Ihren Kalorienbedarf - und zwar mit wertvollen Lebensmitteln. Ziel ist es, den Körper mit Gutem zu versorgen, anstatt ihn lediglich zu füllen. Eine ausgewogene Mischung von Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett und Proteine) ist ebenso wichtig wie Vitamine und Mineralien. All dies finden Sie bevorzugt in natürlicher Nahrung, also Gemüse, Getreide, Eiern, Fleisch, Fisch. Überlegen Sie, was Ihre Uroma schon so gekannt hätte - Fertigsuppen und Tiefkühlpizzen gehören nicht dazu. Wer als Sportler oder Vegetarier/Veganer einen Extrabedarf an bestimmten Vitalstoffen wie B-Vitaminen oder Eisen hat, sollte darüber nachdenken, diesen durch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu decken.

7. Das Weiße vom Ei - oder aus dem Shaker

Protein - oder auch Eiweiß genannt - zählt zu den Nährstoffen, von denen die meisten Menschen eher zu wenig zu sich nehmen. Und das obwohl Protein elementar für den Fettstoffwechsel sowie den Erhalt und Aufbau der Muskeln ist. Versuchen Sie, in jede Mahlzeit etwas Proteinreiches zu integrieren. Dazu gehören unter anderem Fleisch, Fisch, Soja, Linsen, Kichererbsen oder fertige Proteinpulver aus Molkeeiweiß oder veganen Alternativen.

8. Ausgiebige Ruhezeit für den Magen am Abend

Nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit etwa vier Stunden vor dem Schlafengehen ein. So geben Sie ihrem Körper genügend Zeit zum vorherigen Verdauen. Denn wer mit vollem Magen schläft, beraubt sich der wertvollen Regenerationszeit. Der Körper ist dann hauptsächlich mit der Nahrungsverwertung befasst. Erst danach - also nach insgesamt etwa vier bis sechs Stunden - kann er sich auf die regenerativen Prozesse konzentrieren. Diese sollten beim Schlafen jedoch im Fokus stehen!

9. Multitalent Ölziehen

Ölziehen entgiftet den Körper, beugt Studien zufolge zahlreichen Erkrankungen vor und sorgt ganz nebenbei auch noch für frischen Atmen und weißere Zähne. So funktioniert das traditionelle Heilmittel: Morgens nach dem Aufstehen (und bevor Sie essen oder trinken!) nehmen Sie rund einen Teelöffel Öl (Kokosöl schmeckt am besten, es eignet sich aber nahezu jede Art reinen Pflanzenöls) in den Mund und bewegen es für etwa 10 bis 20 Minuten ruhig darin hin und her. Danach spucken Sie es aus und putzen sich gründlich die Zähne. Wirkungsweise: Bakterien und über Nacht gelöste Giftstoffe werden durch das Öl aus der Mundschleimhaut und den Zahnräumen gezogen.

10. Alles fließt: ausreichend trinken

Aktuelle Richtlinien besagen, dass 1 Liter auf 20 Kilogramm des eigenen Körpergewichts ideal sind: Eine Frau, die 60 Kg wiegt, sollte also täglich drei Liter trinken. Und zwar vorzugsweise reines Wasser, um einen optimalen Stofftransport im Körper zu gewährleisten. Zur Not zählen aber alle Flüssigkeiten - selbst Kaffee!

11. Bessere Qualität im Schlafzimmer

Achten Sie auf Ihre Schlafqualität. Schlafstörungen oder ein "gerädertes" Gefühl am Morgen können zahlreiche Ursachen haben. Schlechte Luft im Schlafzimmer kann ebenso dazugehören wie Bildschirmarbeit direkt vor dem Zubettgehen. Versuchen Sie, jede Nacht etwa 8 Stunden wirklich erholsamen Schlaf zu bekommen.

12. Mehr Freude im Schlafzimmer

Haben Sie so oft wie möglich intensiven Sex. Dieser letzte der 12 Gesundheitstipps macht Spaß und ist gesund, denn es werden dabei große Mengen an Glückshormonen freigesetzt.

Fazit:

Schon mit wenig Aufwand kann man seinem Körper gutes tun. Einfach mit ein oder zwei Tipps starten, um sich wohler zu fühlen.